Ist der Plastiksack am Ende?
Praktisch ist er, jedoch nicht ökologisch. Die Tage des Plastiksacks scheinen gezählt. In Europa und auch in der Schweiz nehmen die Forderungen nach einem generellen Verbot von biologisch nicht abbaubaren Verpackungen zu.Jeden Tag werden sie zu Millionen verteilt. In Supermärkten und an Zeitungsständen, in der Stadt wie auf dem Land, in industrialisierten aber auch Drittweltländern. Sie sind praktisch, dauerhaft und günstig. Plastiksäcke sind wohl eines der beliebtesten – und sichtbarsten – Produkte der modernen Gesellschaft. Die so genannten "Shopper" weisen jedoch auch Fehler auf. Einer ist die geringe Umweltverträglichkeit.
Nach einer durchschnittlichen Nutzung von 10 Minuten landet er meist in einem Wandschrank und früher oder später dann in einem Abfallsack. Bei ihrer Verbrennung in Kehrichtbeseitigungsanlagen werden Schadstoffe freigesetzt, die sich in der Atmosphäre ansammeln.
Der Schaden ist sogar noch grösser, wenn die Plastiksäcke in der freien Natur "entsorgt" werden. Deren langsame Zersetzung (zwischen 400 und 1000 Jahren), die Freisetzung schädlicher Stoffe im Boden, im Meer oder in Seen kommt einem Todesurteil für viele Tiere gleich, z. B. für Schildkröten. Sie verfangen sich darin oder verwechseln sie mit Nahrung.
Einige Länder und Städte ziehen nun in Erwägung, synthetische Taschen zu verbieten und umweltverträglichere Lösungen zu forcieren. Read More (swissinfo.ch)
Der Schaden ist sogar noch grösser, wenn die Plastiksäcke in der freien Natur "entsorgt" werden. Deren langsame Zersetzung (zwischen 400 und 1000 Jahren), die Freisetzung schädlicher Stoffe im Boden, im Meer oder in Seen kommt einem Todesurteil für viele Tiere gleich, z. B. für Schildkröten. Sie verfangen sich darin oder verwechseln sie mit Nahrung.
Einige Länder und Städte ziehen nun in Erwägung, synthetische Taschen zu verbieten und umweltverträglichere Lösungen zu forcieren. Read More (swissinfo.ch)
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