Tuesday, May 5, 2009

Angst um Pakistan


Amtsjubiläum abgehakt, jetzt warten neue und alte Probleme. Ganz oben auf der Prioritätenliste des US-Präsidenten steht die Bekämpfung der Wirtschaftskrise - aber auch das Chaos in der Atommacht Pakistan macht Barack Obama Sorgen.

US-Präsident Barack Obama hat sich in der Pressekonferenz zum 100. Tag im Amt besorgt über die Lage in Pakistan geäußert. Die Regierung in Islamabad sei sehr zerbrechlich und könne die Sicherheit und Rechtstaatlichkeit im Land derzeit nicht garantieren.Die USA sorgten sich derzeit nicht um die Sicherheit der Nuklearwaffen in Pakistan, sagte Obama. Allerdings brauche das Land in vieler Hinsicht amerikanische Unterstützung. Der US-Präsident ließ die Möglichkeit offen, dass die USA sich nötigenfalls selbst um die Sicherung des Atomwaffenarsenals kümmern werden. Die USA wollten der pakistanischen Führung helfen, das Land zu stabilisieren, sagte er.Derzeit könnten die grundlegenden Bedürfnisse der Bürger Pakistans nicht befriedigt werden, sei es die medizinische Versorgung oder funktionierende Schulen. Vor allem sei es wichtig, dass die Regierung in Islamabad erkenne, dass nicht Indien die große Gefahr für Pakistan darstelle, sondern vor allem die Extremisten im eigenen Land.Der Umsetzung seiner ehrgeizigen Reformvorhaben ist Obama indes einen wichtigen Schritt näher gekommen. Der Kongress billigte am Mittwoch Obamas Haushaltsentwurf mit einem Umfang von 3,4 Billionen Dollar mit nur geringfügigen Änderungen. Auf einer Pressekonferenz anlässlich seiner ersten 100 Tage als Präsident verurteilte Obama das sogenannte Waterboarding ausdrücklich als Folter. Diese Verhörmethode eines simulierten Ertränkens widerspreche den Werten und Idealen der Vereinigten Staaten. Read more

Von Andrew Taylor/News.de

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