Sunday, May 10, 2009

Können Gehirnforscher unsere Gedanken lesen?

Eine leistungsstarke Abbildungs-Technologie hat zu einem besseren Verständnis geführt, wie unser Hirn funktioniert. Müssen wir nun besorgt sein, dass unsere Gedanken von Aussen kontrolliert werden?

In Genf diskutierten im Rahmen der Internationalen Woche des Gehirns (Brain Week) Neurowissenschafter über die Erschliessung der Geheimnisse in unseren Köpfen und etwaige daraus erwachsende ethische Probleme. Brain Week hat sich in den letzten 12 Jahren in Europa etabliert. In der europäischen Dana Allianz für das Gehirn (EDAB), welche die Brain Weeks jeweils koordiniert, sind über 170 Gehirnforscher aus 27 Ländern, darunter fünf Nobelpreisträger, organisiert. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit über die Gehirnforschung zu informieren. In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Neurowissenschaft spektakulär entwickelt. Sie konnte von der deutlich leistungsfähigeren und präziseren Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) profitieren, sagte Patrik Vuilleumier, Direktor des Neurowissenschaftlichen Zentrums der Genfer Universität vor 300 interessierten Zuhörern. Continue @ Swissinfo

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